Nahrung, Wasser, banale Bedürfnisse... All das hat nichts mit Krieg zu tun, sondern mit dem täglichen Leben... im Krieg
23. März 2022

Yuriy Biriukov, Botschafter der NGO "Community Matters":
"Es wird keine heldenhaften Fotos geben, tut mir leid, nicht von meiner Einheit - wir füttern diejenigen, die die Russen beseitigen. Und hier habe ich etwas zu erzählen, über meine eigenen, hinter den Kulissen stattfindenden Aktivitäten.
Denn es war wie ganz am Anfang, vor allem, wenn wir über Kiew sprechen. Der Impuls der Menschen, patriotische Geschäfte, Restaurants, die Soldaten versorgen, Freiwillige, die Essen ausliefern. Es ist wirklich toll, wir bekommen selbst noch etwas von den Restaurants und sind ihnen in jeder Hinsicht dankbar (kein Sarkasmus).
ABER! Sie sollten immer einen Plan B haben!
Es ist ganz einfach: Die Russen verlieren bereits militärisch, werden durch die Erkenntnis ihrer eigenen Bedeutungslosigkeit verrückt und beginnen mit der massiven Zerstörung der zivilen Infrastruktur.
Wie schwierig ist es, eine Stadt ohne Strom zu verlassen?
Wie schwierig ist es, eine Stadt ohne Wasser zu verlassen?
Wie schwierig ist es, eine Stadt ohne Lebensmittel zu verlassen?
Die Antworten sind bereits bekannt.
Da mich also eine große Anzahl von Soldaten aus verschiedenen Bataillonen der TRO liest, bereiten Sie einen Plan B vor, fordern Sie vom stellvertretenden Kommandeur einen Plan B und kontaktieren Sie den Kommandeur wegen des Plans B.
1) Besorgen Sie sich KP-125 Feldküchen aus den Lagern des Verteidigungsministeriums (nehmen Sie keine 130er, sie sind ein schreckliches "Wunderwerk" sowjetischer Technik). Besorgen Sie sich Armeethermos und -geschirr aus den Lagern des Verteidigungsministeriums - sie sind Mangelware.
2) Holen Sie sich Lebensmittel in den Lagern des Verteidigungsministeriums! Immer! Jeden Tag! Es gibt Müsli und Nudeln, Konserven und Fleisch, Wurst und Gemüse. Jeden Tag, auf Anfrage, offiziell, ohne Probleme.
3) Suchen Sie Köche und stellen Sie sie bei KP-125 ein. Es gibt immer viele von ihnen. Und ja, das 206. Bataillon sucht auch nach ihnen. Wenn Sie Erfahrung im KP-125 haben und zu unserem Bataillon kommen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Und so werden wir gewinnen: Die heldenhaften Kämpfer werden vollzählig sein, die russische Scheiße entsorgen und euch mit heldenhaften Fotos erfreuen. Und die Zampolitiki werden ruhig sein. Auch hier kein Sarkasmus."